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Was ist Familienzeit in Buchstaben?

Platz für Themen von Müttern, gerne auch Vätern. Standen erst Geburten, Geburtstagsevents oder eine Shoppingtour im Gänsemarsch im Fokus, verändern sich mit zunehmendem Alter der Kinder auch die Themen. Omnipräsent die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und BerufStudium. Mit vier Kleinkindern und ohne Klone hätte ich den Spagat zwischen Familie und Beruf nicht hinbekommen. Deshalb: acht Jahre Elternzeit.

Mit Kindern kann alles ein wunderbares Ereignis werden. Oder ein Desaster. Man weiß nie, was kommt. Jeder Tag ist neu, jeder Tag ist anders. Wer hätte etwa am 1. Januar 2020 gedacht, dass vier Monate später ein Großteil der (arbeitenden) Mütter dazu verdonnert wird, dem Nachwuchs im Homeschooling den Unterrichtsstoff näher zu bringen? Ich nicht. Kinderlos wäre mir das nicht passiert. Dann wäre ich vielleicht auch im Homeoffice gesessen, hätte dies aber womöglich zu schätzen gewusst und mich gefragt, warum niemand vorher auf die grandiose Idee gekommen ist, seine Mitarbeiter gemütlich in den eigenen vier Wänden arbeiten zu lassen.

Dass Frauen, insbesondere Mütter im Berufsleben nicht gerade die Mitarbeiter mit den besten Karrierechancen sind, ist zwar ein fataler Fehler, aber leider nichts Neues. Dass Frauen immer noch weniger als Männer verdienen, ist nach wie vor eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, wird sich trotz Equal Pay Day aber nicht so schnell ändern. Im Gegensatz dazu wirken dumme Sprüche im Berufsleben geradezu lachhaft. Sie nerven aber.

Da hilft oft nur eins: Humor, gerne schwarz.

Zum Glück habe ich meine Familie, vier Töchter und Ehemann, nun auch Kollege – das Beste, das in meinem Leben passiert ist. Ohne ihre Weltanschauungen und Sturheiten, ihren Erfindergeist wäre ein Zahnarztbesuch nichts Besonderes, eine Honigmelone nur eine gelbe Frucht und Schmutzwäsche eine nicht weiter auffällige Ansammlung reinigungsbedürftiger Textilien.

Wer ist Frau Paragraph?

Mein Nickname im Netz. Warum Paragraph? Weil ich Juristin bin, und das gerne. Zwischenzeitlich gab es Zeiten, in denen habe ich Jura gehasst. Nicht nur einmal wollte ich den ganzen Kram einfach hinschmeißen. Ob vor dem 1. Examen oder schon im Beruf: Oft stand die Frage im Raum, was denn die Alternative wäre. Was ganz anderes? Job Hopping? Um vielleicht doch einmal auf der perfekten Stelle zu landen? Die perfekte Stelle habe ich gefunden oder besser gesagt: Sie ist mir in den Schoß gefallen. Manchmal liegt das Gute so nah: zu Hause. Nämlich dann, wenn sich der Ehemann, zufällig auch Rechtsanwalt, selbständig macht und jemanden braucht, der sich auch um Website & Co. kümmert.

Was darf nicht fehlen? – Kleckerlätzchen!

Meine zwei Romane. Darauf bin ich immer noch und immer wieder stolz, auch wenn seit Veröffentlichung schon ein paar Jahre vergangen sind. Den Titel für #3 hätte ich schon, geschrieben werden müsste er allerdings noch. Bis dahin bleibt es bei den beiden Kläckerlätzchen: Du willst dir einen Eindruck verschaffen? Dann mach!

 

 

 

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