Ach, Sie gehen schon.


DIE 5 HÄUFIGSTEN SÄTZE, DIE SICH EINE TEILZEITMUTTER VON VORGESETZTEN UND KOLLEGEN ANHÖREN DARF …

UND DIE PASSENDEN ANTWORTEN.

1. So wenig wie Sie möchte ich auch mal arbeiten!

Antwort: Möchten Sie auch so wenig verdienen wie ich?

2. Ach, Sie gehen schon??

Antwort: Ja, ich gehe schon. Und es tut mir sehr leid, dass ich heute wieder nur eine Überstunde gemacht habe. Aber ich möchte nicht das dritte Mal in dieser Woche von der Krippenleitung dafür gerügt werden, dass ich die vereinbarte Abholzeit deutlich überschritten habe.

3. Bei der TelKo um 19 Uhr können Sie wahrscheinlich wieder nicht dabei sein?

Antwort: Doch! Natürlich!! Gerne!!! Auch wenn laut Vertrag meine Arbeitszeit um 14 Uhr endet. Es stört Sie und die Kollegen sicher nicht, wenn ich parallel meinen Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte vorlese und circa 237 Mal „Mama“ dazwischen gerufen wird.

4. Könnten Sie morgen spontan für zwei Tage zu einem Meeting nach New York fliegen?

Antwort: Na klar. Nach meinem Vertrag gehören Dienstreisen zwar nicht zu meinem Aufgabenbereich, aber ich freue mich immer über die Möglichkeit, Neues auszuprobieren. Mein Mann ist eine Woche beruflich unterwegs, aber meine neunjährige Tochter meistert es sicher bravourös, sich eigenverantwortlich um ihre drei jüngeren Schwestern (7, 5, 5) zu kümmern.

5. Es macht Ihnen doch nichts aus, dass Ihre bisherigen Aufgaben von einem Kollegen übernommen werden?

Antwort: Natürlich nicht. Ich habe volles Verständnis, dass der zehn Jahre jüngere Kollege mit den schlechteren Examen, mit weniger Berufserfahrung, den ich eingearbeitet habe, der meinen bisherigen Platz einnimmt, weil er einfach alles viel viel besser kann als ich.

Wie jeder weiß, habe ich mein Gehirn bei der Geburt im Kreißsaal abgegeben.