
Miss Wichtig vor Gericht
Früher frei erfunden. Heute frei verhandelt.
Wie alles begann
Zwei Frauen. Eine Idee. Kein Businessplan.
Im echten Leben hat die eine — Frau Doktor — beruflich mit Patenten zu tun. Nicht zu verwechseln mit Patienten. Die andere, ich, erzählt gerne Geschichten, in Wort und Bild. Daraus entstand „Frei erfunden“. Die Videos waren aus dem Bauch raus, ohne Schönheitsfilter und mit einem Heidenspaß gemacht.
Der Plot ist schnell erzählt:
Miss Wichtig erfindet am laufenden Band Unbrauchbares und schickt ihre Geistesblitze ans Amt für Erfindungen. Ihr Ziel: der große Wurf. Zuständig für die Neuerfindungen ist Frau Dr. P., kurz Frau Doktor — im Moment noch im Hintergrund, aber mit Aktenkoffer in Bereitschaft. Und bei jeder Neuerfindung meldet sich der Erfindungsmelder. Verlässlich. Laut. Ungebeten.
Und dann kam die Juristin durch
Irgendwann habe ich mich gefragt, ob die eigentliche Frage vielleicht gar nicht lautet, ob Blumen-Mikro, Schwarz-weiß-Brille oder Erbsenzähler das Zeug zum großen Wurf haben. Vielleicht lautet sie eher: Darf man so etwas überhaupt erfinden? Oder verstößt Miss Wichtig mit jedem Geistesblitz gegen einen oder mehrere Paragraphen, macht sich vielleicht sogar strafbar?
Das neue Format
Miss Wichtig erfindet weiter. Unermüdlich. Unbelehrbar. Für ihren Kopf halte ich nach wie vor meinen hin.
Neu ist, was danach passiert: Jede Erfindung kommt auf den juristischen Prüfstand.
- Macht sich Miss Wichtig strafbar?
- Welche Paragrafen sind im Spiel?
- Und kommt sie noch einmal davon?
Das Ganze wird kurz und verständlich erklärt, mit genau dem Ernst, den ihre Erfindungen nicht verdienen.
Die Videos gibt’s bei Instagram: @frau.paragraph
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Nur vorsorglich:
Die Figuren und die Ideen sind was? Natürlich frei erfunden. Angesichts der Absurdität der Erfindungen dürfte dies an sich klar sein. Sollte es tatsächlich Ähnlichkeiten zu Personen oder Erfindungen der Realität geben, basieren diese auf reinem Zufall.