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Meine Morgenroutine


Ohne Selbstoptimierung geht nichts mehr

Wer erfolgreich sein will, braucht ein Rezept. Am Ende des Tages will ich mir stolz auf die Schultern klopfen und sagen können: Iris, Du Tolle! Du hast Dein Optimum erreicht. Und damit ich das schaffe, starte ich früh, sehr früh. Mein Rezept: eine straffe Morgenroutine.

4.15 Uhr

Ich stehe auf. Bis 4.30 Uhr mache ich 2 Stunden Yoga, meditiere 30 Minuten und schreibe in mein Bullet Journal exakt 153 Wörter. Alles andere würde einen bad Spirit in meinen Flow bringen.

4.30 bis 4.35 Uhr

Ich komponiere, die aufgehende Sonne im Blick, eine gesellschaftskritische Oper. Arbeitstitel: Bremst Gendern den Klimawandel?

Ist der Tag regnerisch oder geht die Sonne jahreszeitbedingt später auf, nutze ich die Time-Gap, malerisch meine Gedanken auf einer Leinwand in Öl zum Ausdruck zu bringen. Mein jüngstes Werk – Mehltau an Dotterblumen im Herbst – ist meiner Familie und mir in Zeiten der Schwäche eine kraftvolle Energiequelle.

4.35 bis 5.00 Uhr

Ich ernte Gemüse und Obst vom familieneigenen Feld und aus dem Garten, schrote Korn, mahle Mehl, knete diverse Brot-, Pizza- und Nudelteige, verarbeite sie in der hauseigenen Backstube und koche 80 Mahlzeiten für meine Kinder vor. Zur Entschleunigung beobachte ich 7 Sekunden lang die Kräuter beim Wachsen und drehe eine Runde mit unserem Bienenschwarm bevor ich noch kurz den Honig schleudere. #achtsamkeit

5.00 Uhr bis 5.30 Uhr

Analog und digital lese ich SZ, Handelsblatt, Börsenzeitung und FAZ. Parallel höre ich Podcasts zum Weltgeschehen, meist dreisprachig.

5.30 bis 6.00 Uhr

Ich gründe 23 Start-ups. Die Geschäftsideen hierzu kommen mir beim Teigkneten. Dank Digitalisierung gehen die Anmeldungen beim Handelsregister und diverse Patent- und Markenanmeldungen ganz flott.

Was kommt als Nächstes?

Von 6.01 bis 6.02 Uhr steht die Schulbrotzeit für die Kinder auf dem Zettel:

1x Frischkäse mit Gelbwurst

1x Butter mit Schinken

1x Käse mit nichts

1x nur Brot

Da muss ich nicht groß nachdenken. Beschwerden gibt’s gelegentlich, wenn ich die Brotboxen vertausche.

Ab 6.10 Uhr?

Startet mein ganz normaler Alltag. Ein Morgen mit Kindern: Nervenkitzel pur. Dank der zwei Stunden Yoga ruhe ich jedoch in mir wie der berühmte Baum. Nichts haut mich um. Auch den Weg in den Kindergarten – 600 Meter, die es in sich haben. – meistere ich routiniert bis zum Geht-nicht-mehr.

Fühlst Du Dich abgeschreckt? Bitte nicht! Nur weil Deine Morgenroutine an der einen oder anderen Stelle noch Luft nach oben hat, kannst Du ganz gechillt bleiben. Packe einfach jeden Tag eine Aufgabe mehr drauf. Es ist erstaunlich, was man in einer Minute so alles schaffen kann. Und nach ein paar Tausend Durchläufen hast auch Du sicher Dein Optimum erreicht.


 

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