• Hell‘s Kids

    Geheimes Schulmodell „G8,5“ geleakt

    Neue Enthüllungen aus dem bayerischen Kultusministerium München. Erst der Jahrgangsstufentest in Mathematik, jetzt ein Schulmodell. Droht Bayerns Gymnasien eine neue Reform? Die Serie an Pannen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, kurz StMUK oder KM, scheint nicht abzureißen. Erst kürzlich gelangte der an sich geheime Mathe-Jahrgangsstufentest samt Lösungen aus bislang ungeklärter Ursache in die Klassenchats diverser bayerischer Schüler und verbreitete sich in Windeseile über die Handys des Freistaats. All dies trotz der auch bei den Abiturprüfungen geltenden Sicherheitsvorkehrungen wie Versiegelung der Umschläge mit den Prüfungsaufgaben und deren Verschluss bis zum Start der Prüfungen in den Tresoren der Schulleitungen.

  • Hell‘s Kids

    11 Kennzeichen einer Teenagermutter

    Selbstcheck für Mütter, die nur noch per WhatsApp angesprochen werden Früher hast du das Wort „Mama“ 9.653-mal am Tag gehört und dir manchmal eine Stummtaste gewünscht. Heute bist du froh, wenn überhaupt eines deiner Kinder mit dir spricht und zwar nicht nur in Ameisenlautstärke und mit Worten, die auch du verstehst.

  • Hell‘s Kids

    Familienreise nach Südnorwegen

    Reifendruck, Wohnwagen, § 142 StGB und Seegang August 2019. Sommerferien. Das Ziel: Südnorwegen. 1436 km entfernt, davon 934 auf Deutschlands Straßen, 360 durch Dänemark und 142 mit der Fähre über den Skagerrak. Im Gepäck: sechs Koffer, vier Kinder im Alter von zweimal sechs, einmal acht und einmal elf Jahren und zwei Erwachsene. Wir wollen diesmal nicht in einem Rutsch fahren, deshalb der Plan: Zwei Etappen, Zwischenstopp in Flensburg, heißt 934 km bis zum ersten Halt. Andere fahren eine solche Strecke in zwei Etappen. Wir nicht. Wir lieben lange Fahrten. Zumindest reden wir uns ein, dass wir dies tun.

  • Buntenbock

    Viel Wermut, eine Kurve und jede Menge Schutzengel

    Ein Crashkurs in Harzer Mobilität Anfang der 1960er Jahre prägten Wirtschaftswunder und Aufbruchstimmung Westdeutschland. Kühlschrank, Waschmaschine und das erste eigene Auto, am liebsten ein VW Käfer, wurden zum Symbol eines neuen Wohlstands. Wer sich keinen Käfer leisten konnte, fuhr Goggomobil. In Buntenbock südlich von Clausthal-Zellerfeld lebten die meisten von körperlicher Arbeit im Bergbau. Wohlstand war dort ein Fremdwort. Die Krügeners, sechsköpfige Familie meiner Mutter, hatten kein Auto, keine Waschmaschine, wenig Geld und vier Kinder. Dafür hatten sie harte Arbeit. Und meiner Mutter Vroni, dem dritten der vier Kinder, stand der Sinn nach mehr. Mit 18 Jahren hatte sie ihre zweite Arbeitsstelle: Sekretariat der Bergakademie Clausthal-Zellerfeld, Institut für Gießereiwesen. Was sie…

  • Hell‘s Clients

    beA verlangt künftig Captcha mit Paragraphensuche

    Bitte bestätigen Sie, dass Sie Anwalt sind Ampeln, Zebrastreifen, Fahrräder. Wer im Internet beweisen muss, kein Roboter zu sein, klickt auf verpixelte Verkehrsinfrastruktur. Sind die Clicks korrekt, folgt die Weiterleitung auf die eigentlich anvisierte Webseite. Dieses bewährte Procedere soll nun auch in die juristische Welt Einzug halten. Das besondere elektronische Anwaltspostfach, kurz beA, setzt künftig auch auf eine eigene Prüfung.

  • Buntenbock

    Oui, merci! Vroni allein in Paris

    Mit 16 Jahren und null Französisch auf Europareise 1958. Wirtschaftswunder und Aufbruchstimmung prägten Westdeutschland nach den Entbehrungen des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit. Kühlschrank, Waschmaschine und das erste eigene Auto, der VW Käfer, wurden zum Symbol eines neuen Wohlstands. In Buntenbock südlich von Clausthal-Zellerfeld, heute bekannt für alkoholfreies Bier, lebten die meisten von körperlicher Arbeit im Bergbau. Wohlstand war dort ein Fremdwort. Ebenso Urlaub. Wer Großeltern an einem anderen Ort hatte, vielleicht sogar in einer größeren Stadt, konnte sich glücklich schätzen. Denn dann durften die Enkel in den Ferien zu Oma und Opa. Die Krügeners, sechsköpfige Familie meiner Mutter, hatten keine Großeltern, kein Auto, keine Waschmaschine und auch keinen Wohlstand.

  • Buntenbock

    Vronis Wurst

    Jährliches Schlachtfest bei Familie Krügener November oder Dezember, fünf Jahre nach Kriegsende in einem Dorf im Harz. Mein Mutter Vroni erinnert sich an das Ereignis vor rund 75 Jahren. Aufgewachsen als drittes von vier Kindern in Buntenbock südlich von Clausthal-Zellerfeld. Heute bekannt für alkoholfreies Bier. Damals eine Gegend, die überwiegend vom Bergbau lebte, in der es trotz harter Arbeit keine großen oder gar keine Reichtümer gab und es – verglichen mit heute – deutlich rauer zuging. Lest selbst:

  • Hell‘s Clients

    Einmal Otto, immer Otto?

    Bundestag ändert eheliches Vornamensrecht   Trinkaus-Schluckebier, Schluckebier-Trinkaus, nur Trinkaus, nur Schluckebier. Doppelname hü, Doppelname hott, Nachname der einen, Nachname des anderen. Im ehelichen Namensrecht ist bei der Wahl des  Nachnamens vieles möglich. Die Variationsweite gilt nun auch für Vornamen.

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