• Jugend

    Oui, merci! Vroni allein in Paris

    Mit 16 Jahren und null Französisch auf Europareise 1958. Wirtschaftswunder und Aufbruchstimmung prägten Westdeutschland nach den Entbehrungen des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit. Kühlschrank, Waschmaschine und das erste eigene Auto, der VW Käfer, wurden zum Symbol eines neuen Wohlstands. In Buntenbock südlich von Clausthal-Zellerfeld, heute bekannt für alkoholfreies Bier, lebten die meisten von körperlicher Arbeit im Bergbau. Wohlstand war dort ein Fremdwort. Ebenso Urlaub. Wer Großeltern an einem anderen Ort hatte, vielleicht sogar in einer größeren Stadt, konnte sich glücklich schätzen. Denn dann durften die Enkel in den Ferien zu Oma und Opa. Die Krügeners, sechsköpfige Familie meiner Mutter, hatten keine Großeltern, kein Auto, keine Waschmaschine und auch keinen Wohlstand.

  • Leben mit Kindern

    Vronis Wurst

    Jährliches Schlachtfest bei Familie Krügener November oder Dezember, fünf Jahre nach Kriegsende in einem Dorf im Harz. Mein Mutter Vroni erinnert sich an das Ereignis vor rund 75 Jahren. Aufgewachsen als drittes von vier Kindern in Buntenbock südlich von Clausthal-Zellerfeld. Heute bekannt für alkoholfreies Bier. Damals eine Gegend, die überwiegend vom Bergbau lebte, in der es trotz harter Arbeit keine großen oder gar keine Reichtümer gab und es – verglichen mit heute – deutlich rauer zuging. Lest selbst:

  • Leben mit Kindern

    Einmal Otto, immer Otto?

    Bundestag ändert eheliches Vornamensrecht   Trinkaus-Schluckebier, Schluckebier-Trinkaus, nur Trinkaus, nur Schluckebier. Doppelname hü, Doppelname hott, Nachname der einen, Nachname des anderen. Im ehelichen Namensrecht ist bei der Wahl des  Nachnamens vieles möglich. Die Variationsweite gilt nun auch für Vornamen.

  • Kindererziehung,  Kindergarten,  Leben mit Kindern

    Sandkasten statt Schulbank

    Behörde macht’s möglich Viktoria und Max S., dreifache Eltern, können ihr Glück kaum fassen, als sie den Brief der Stadt öffnen: Zusage für einen Kindergartenplatz ab dem kommenden Herbst. Das Paar jubelt, zumindest kurz. Der Brief betrifft nicht die dreijährigen Lena. Den Platz soll Luisa, 11, erhalten. Nach zehn Jahren Wartezeit.

  • Kündigung zum 50. Geburtstag
    Business

    Personalchef kündigt sich selbst zum 50. Geburtstag

    Arbeitsaus trotz silberner Superkraft München – Mehr Erfahrung als das Internet? Nice, zählt aber nicht. Wer jahrelang qualifizierte Mitarbeiter aus dem Team oder am besten gleich aus der Firma schmeißt, weil sie wegen Überschreitung der Haltbarkeit altersbedingt nicht mehr ins dynamische Personalportfolio passen, macht auch vor sich selbst nicht Halt.

  • Morgen mit Teenagern
    Leben mit Kindern

    Wenn der Wecker der Feind ist

    Ein Morgen mit Teenagern Die tägliche Morgenroutine mit einem Teenie-Quartett ist das perfekte Training für einen Arbeitstag. Habe ich es geschafft, die jungen Damen im Alter zwischen 12 und 16 aus dem Bett und in die Schule zu scheuchen, klopf ich mir jedesmal anerkennend auf die Schulter.

  • Jura,  Karriere,  Satire

    Bandscheibenvorfall beim Paragraphenwälzen

    Wenn Normen zur Last werden Am vergangenen Donnerstag ereignete sich in einer Münchner Kanzlei ein ungewöhnlicher Vorfall. Dr. Horst Voll, Rechtsanwalt und Fachanwalt für schwierige Rechtsfragen brütete mal wieder über einem äußerst kniffligen Fall, diesmal aus dem Käserecht bis plötzlich das Unfassbare geschah.

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